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Erfahrungen, Technik einfach erklärt und ein Blick hinter die Kulissen: wie viel Arbeit wirklich in Relyper steckt.

Ausblick
Geplant

Relyper als eigener Telefonanbieter?

Eigene Rufnummern und Leitungen für andere anbieten – ein möglicher nächster Schritt.

Heute telefoniert Jarvis über deine bestehende Leitung. Eigene Nummern anzubieten wäre der nächste Schritt – und wieder eine Tür mit vielen dahinter. Ich beobachte die Nachfrage, bevor ich sie aufmache.

Geplant

Die AI Factory als Service für andere

Die Plattform, auf der Relyper entsteht, soll auch anderen Teams zur Verfügung stehen.

Die Relyper AI Factory hat einen großen Teil dieser Projekte möglich gemacht. Der nächste Schritt: Sie soll als Service auch für andere angeboten werden – mit eigenen Mandanten und eigenen Workern.

Was dabei gleich bleibt: Die Factory liefert die Geschwindigkeit. Die Ideen und das Wissen, was gebaut werden soll, bringt jedes Team selbst mit.

Heute
2026
7. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Zu viel? Oder das neue Zeitalter der KI?

13 Projekte, über 1.000 Commits, rund 250.000 Zeilen Code. Ist das zu viel für eine Person – und was macht dabei eigentlich die KI?

Die Frage liegt nahe: Ist das nicht alles zu viel? Ein Link-Archiv, ein Virenscanner, Smart Links, eine KI-Fabrik, ein Telefon-Assistent, Klavier, Musik – von einer Person?

Die ehrliche Antwort hat zwei Teile.

Was die AI Factory macht – und was nicht
  • Sie übernimmt: KI-Worker, die Aufgaben abarbeiten, Jobs zur Laufzeit verwalten, Projekte veröffentlichen – schnell und rund um die Uhr.
  • Sie macht nicht: entscheiden, was gebaut wird, und warum. Die Idee, die Richtung und der Moment, in dem man merkt, dass etwas falsch läuft, kommen vom Menschen.
  • Deshalb zählt Wissen: Die Lösung der 40-Sekunden-Nacht in der Telefonie war eine einzige Zeile. Um die richtige Frage zu stellen, muss man aber verstehen, was ein WebSocket-Frame ist.
6. Oktober 2026·1 Min. Lesezeit

Zwei Flyer, ein Anruf: Aivra zeigt sich von zwei Seiten

Der sachliche Flyer für alle – und einer, der bisher nur an Freunde ging.

Aivra ist die KI, die für dich telefoniert: Sie versteht, entscheidet und handelt. Dafür gibt es einen sachlichen Flyer mit Testnummer und dem Link relyper.de/call-aivra.

Und dann gibt es diese zweite Version: „Ruf mich an.“ – mit Peitsche, Neon und deutlich mehr Attitüde. Sie ging bisher nur an Freunde. Ich zeige sie hier trotzdem, weil sie zeigt, wie dieses Projekt entsteht: ernste Technik, gebaut von jemandem, der dabei Spaß haben darf.

6. Oktober 2026·13 Min. Lesezeit

Telefonie mit KI: Fünf Tage, 68 Commits und eine Nacht mit 40 Sekunden

Wie Jarvis telefonieren lernte – und warum „der Assistent soll anrufen können“ kein Wochenend-Feature ist.

Am Anfang klang es simpel: Der Assistent soll anrufen und angerufen werden können. Dann fängt man an – und kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen. Man öffnet eine Tür, und dahinter warten zehn weitere. Jede davon brauchte einen eigenen Fix.

Von außen sieht man davon nichts: Am Ende ist es ein Telefonat, das einfach funktioniert. Genau deshalb erzähle ich hier, wie viel Arbeit darin steckt.

Technik einfach erklärt: „Kann das nicht ChatGPT?“
  • ChatGPT liefert Text. Ein Telefonat ist ein Live-Audiostrom in beide Richtungen. Kommt die Antwort erst nach drei Sekunden, ist das Gespräch kaputt – deshalb braucht es Echtzeit-Sprache statt „Frage – Antwort“.
  • Jemand muss die Leitung haben. Eine echte Rufnummer kommt von einem Anbieter. Bei Relyper hängt deine Leitung an einem eigenen Telefonserver (Asterisk, Open Source) – oder du nutzt eine Voice-API.
  • Der Schlüssel darf nie ins Netz. Für jeden Anruf gibt es ein kurzlebiges Token, damit der echte API-Schlüssel nie bei Nutzern landet.
  • Und dann das Drumherum: Wer darf telefonieren, welche Firma hat welche Leitung, was kostet die Minute, wer bezahlt – lauter Dinge, die ein Chatbot nicht kennt.
4. Juni 2026·2 Min. Lesezeit

Wie neue Projekte entstehen

Aus einem Link-Archiv sind 13 Projekte geworden. Fast jedes ist aus einem echten Bedarf entstanden – nicht aus einem Plan.

Wer auf die Projektseite schaut, sieht inzwischen 13 Projekte. Das wirkt, als hätte jemand einen großen Plan gehabt. Die Wahrheit ist einfacher: Fast jedes Projekt ist aus einem Problem entstanden, das ich gerade selbst hatte.

2025
31. Dezember 2025·2 Min. Lesezeit

Der erste Monat: 447 Commits

Im Dezember 2025 entstand das Fundament: Permalinks, Virenprüfung, Snapshots, ein eigener Login-Dienst, Support-Chat und die ersten Guardians.

Im Dezember 2025 sind 447 Commits entstanden – mehr als in jedem anderen Monat seitdem. Es war der Monat, in dem aus einem Konzept eine Plattform wurde.

30. November 2025·1 Min. Lesezeit

Warum alles mit einem Link beginnt

Der erste Commit legte Konzept und Logo an. Warum der Kern von allem ein Link ist, der bleibt.

Am 30. November 2025 entstand der erste Commit: das Konzept und das Logo von Relyper. Damit fing alles an.

Die Idee dahinter ist einfach: Links gehen kaputt. Artikel werden geändert, Posts gelöscht, Seiten ziehen um. Wer etwas belegen will – eine Studie, eine Aussage, einen Social-Media-Post –, steht irgendwann vor einem toten Link oder vor einer Seite, auf der etwas anderes steht als damals.

Technik einfach erklärt: Was ist ein Snapshot?
  • Ein Link zeigt nur auf eine Seite. Ändert sich die Seite oder verschwindet sie, zeigt der Link ins Leere – oder auf etwas anderes als damals.
  • Ein Snapshot ist eine Kopie zum Zeitpunkt X. Relyper speichert, wie die Seite in genau dem Moment aussah, in dem du sie gespeichert hast.
  • Der Permalink (GRI) ändert sich nie. Jede gespeicherte Quelle bekommt eine eigene, dauerhafte Adresse – die kann man zitieren, auch in zehn Jahren noch.